Das bringt das Jahr 2026 für Immobilienbesitzer
Für Eigentümer von selbst genutzten und vermieteten Immobilien bringt das Jahr 2026 einige zentrale Änderungen mit sich. Hier sind die wichtigsten Punkte für beide Gruppen:
Für Eigentümer selbst genutzter Immobilien:
- Energieeffizienz und Sanierungspflichten: Die wird 2026 in nationales Recht umgesetzt und verschärft die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden. Ab Mitte 2026 gelten EU-weit einheitliche Energieausweise mit den Klassen A (sehr effizient) bis G (schlechteste Kategorie). Ältere Ausweise verlieren ihre Gültigkeit. Eigentümer müssen bei Verkauf oder Vermietung rechtzeitig einen neuen Ausweis vorlegen, der auch konkrete Sanierungsempfehlungen enthält.
- Heizungsmodernisierung: In Großstädten (über 100.000 Einwohner) greift ab dem 30. Juni 2026 die : Diese müssen zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Vorgabe ist an kommunale Wärmepläne gekoppelt, die bis Mitte 2026 vorliegen müssen.
- Förderungen: Die steuerliche Förderung für Photovoltaikanlagen bleibt 2026 zunächst bestehen, und es gibt neue Förderprogramme für energetische Sanierungen, z. B. das für Bestandsimmobilien mit schlechter Energieeffizienz. Bis zu 70 % der Kosten für Heizungstausch können gefördert werden.
- Digitalisierung und Verwaltung: Die Digitalisierung schreitet voran, z. B. durch vereinfachte Online-Portale für Förderanträge und
Für Eigentümer vermieteter Immobilien:
- Mietrecht und Mieterhöhungen: Das Mietrecht wird weiter verschärft, insbesondere bei Mieterhöhungen und Kündigungsschutz. , um übermäßige Mietsteigerungen zu verhindern. Der Kündigungsschutz für Mieter wird gestärkt, besonders bei Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen.
- Energieeffizienz und CO₂-Kosten: Vermieter müssen die neuen Energieausweise vorlegen und tragen bei ineffizienten Gebäuden einen größeren Anteil der CO₂-Kosten. Bis Ende 2026 müssen alle Heiz- und Warmwasserzähler in Mehrfamilienhäusern fernablesbar sein.
- Mietobergrenzen: Für öffentlich geförderten Wohnraum erhöhen sich ab 2026 die Mietobergrenzen und Pauschalen für Verwaltung und Instandhaltung.
- Förderungen und Modernisierung: Förderprogramme für energetische Sanierungen werden angepasst und bieten höhere Zuschüsse, z. B. für den Austausch alter Heizungen oder die Verbesserung der Energieeffizienz. Eigentümer sollten frühzeitig planen, um von den neuen Förderbedingungen zu profitieren.
Fazit
2026 steht im Zeichen von strengeren Energievorgaben, digitalen Neuerungen und angepassten Fördermöglichkeiten. Eigentümer sollten sich frühzeitig informieren und Sanierungsmaßnahmen strategisch planen, um Probleme zu vermeiden und Fördermittel optimal zu nutzen.
